Mannschaftskampf Oberursel 3 - Bad Nauheim 4

von Thomas Asmalsky, 19.11.2011 - 17:36

Thomas Asmalsky hat die Iniiative ergriffen und seinen Bericht über den letzten Mannschaftkampf zugesandt. Damit hat er gleichzeitig Vorbildfunktion übernommen auch für alle anderen Mannschaften!

3. Runde am 06.11.2011


SV Oberursel 3 - Bad Nauheim 4
:
1 Nichols, Marc - Noblé, A   ½ : ½
2 Escher, Helmut - Noblé, D   ½ : ½
3 Stieg, Bastian - Denner   1 : 0
4 Nichols, Uwe - Varma   1 : 0
5 Lyner, Andreas - Robinson   1 : 0
6 Asmalsky, Thomas - Plötz   0 : 1
7 Zerhusen, Martin - Heiden   ½ : ½
8 Hopp, Barbara Dr. - Kohner   0 : 1

Hier Thomas' Bericht:

Den ersten Mannschaftssieg begleiteten aussergewöhnliche Umstände. Zunächst erschien Andreas Lyner mit ordentlicher Verspätung, da er irrtümlich von einem Auswärtsspiel ausgegangen und nach Bad Nauheim gereist war. Dafür stellte er seine Figuren schlicht solide auf, gewann einen Bauern und im Turmendspiel machte sein Gegner weitere Fehler, ein sicherer Punkt für Andreas. Da hatten sich an Brett 1 und 2 Marc Nichols und Helmut Escher schon beide remis getrennt von Vater und Sohn Noblé. Martin Zerhusen stand schrecklich passiv, sein Gegner auch nicht viel besser, also ein Remis.

Thomas Asmalsky liess bei seinem Angriff am Königsflügel eine Figur stehen, der gegner sich nicht mehr verunsichern und gewann verdient. Ebenso verdient gewann Bastian Steig an Brett 3, der seinen Gegner um ein festgelegtes Bauernzentrum herum überrannte - um es mit einer Anlehnung an fußballerische Künste eines Namensvetters kurz zu fassen: „Basti“, das war „fantasti“.

Dr. Hopp hatte sich etwas zu sehr auf einen Angriff festgelegt und stand mit schlechter Zeit ganz auf Verlust. Dass der Gegner hier beharrlich seine Notationspflicht verletzte und die Partie mühsam mit Wolfram Schneiders Hilfe rekonstruiert werden musste half leider nicht. Die Partie war verloren und das Match schien sehr schlecht zu stehen.

Denn am verbliebenen Brett kämpfte Uwe Nichols mit einer Mehrfigur im Endspiel gegen 2 Mehrbauern des Gegners. Dieses Bauern hatten sich mit Begleitung des Königs bereits bis zur 3. bzw. 4. Reihe vorgekämpft und wurden von einem zentralisierten Springer unterstützt. Offensichtlich habe ich - enttäuscht über mein eigenes schlechtes Spiel - den Wettkampf zu früh verlassen. Völlig überraschend für mich teilte der Ergebnisdienst mit, dass Uwe seine Partie gewonnen hatte. An dieser Stelle - lieber Uwe - deshalb ein ganz großes „Danke“, denn das Endspiel schien wirklich happig für Dich. Ausserdem hattest Du den längsten Anreiseweg und vom fernen Leipzig aus auch noch die Aufstellung organisiert. Ich bin neugierig, wie Du das gedreht hast.

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